Gedenken und Schule: Der pädagogische Blick auf eine neue Erinnerungskultur
Trotz der zahlreichen Denkmäler, Gedenktafeln und Gedenksteine, die an die Verbrechen des Nationalsozialismus erinnern, bleibt kritisch zu fragen, ob dieses Gedenken – gerade von Jugendlichen – noch für relevant erachtet wird, liegen Entrechtung, Verfolgung und Ermordung doch viele Jahrzehnte zurück. Es stellt sich daher die Frage, wie es gelingen kann, Erinnerung daran lebendig zu erhalten.
Diese Frage haben wir einem Artikel in unserem Buch – „Stolpersteine in Bielefeld“ – vorangestellt: PDF ARTIKEL
Unser Anliegen war es von Anbeginn an, Jugendliche in unsere Arbeit vor Ort einzubeziehen, vor allem in die:
• Recherche von Biografien,
• Gestaltung von Verlegungen und Gedenkveranstaltungen,
• Pflege der Stolpersteine,
• Sichtbarmachung von Spuren des Lebens in dieser Zeit – durch Texte, Graphic Novels, Theaterstücke.
War es zuerst die Laborschule, so sind es inzwischen zehn Schulen in (fast) allen Bielefelder Stadtteilen, die sich regelmäßig an den jährlichen (Putz-) Aktionen beteiligen und auch an besonderen Aktivitäten, wie z.B. dem Klang der Steine 2025 – Verweis auf den Flyer.
Alle Schulen, alle aktiven Erwachsenen und Jugendliche sehen ihre Arbeit als wichtigen Teil der politischen Bildung mit dem Ziel:
Nie wieder 1933 - Die Zukunft aktiv durch Erinnerung gestalten